GLAUBT SCIENTOLOGY, DASS DER MENSCH SÜNDIG IST?Ein fundamentaler Grundsatz der Scientology lautet, dass der Mensch im Grunde gut ist; dass er danach trachtet, zu überleben und dass sein Überleben von ihm selbst und seinen Mitmenschen abhängt und davon, dass er ein brüderliches Verhältnis mit dem Universum erreicht. Seine Erfahrungen im physikalischen Universum während vieler Leben haben ihn jedoch zu Bösem geführt, wo er schädliche Handlungen und Sünden begangen hat, die bewirkten, dass er aberriert (von rationalem Denken oder Handeln abweichend) wurde. Diese Handlungen schwächen sein Bewusstsein und seine innewohnende Güte als geistiges Wesen. Durch Scientology kann er seinen Taten ins Auge sehen, die Unwissenheit und die Aberration, die damit zusammenhängen, auslöschen und die Wahrheit wieder wissen und erfahren. Alle Religionen suchen nach Wahrheit. Geistige Freiheit kann nur auf dem Weg zur Wahrheit erreicht werden. Sünde setzt sich nach Ansicht der Scientology aus Lügen und verborgenen Handlungen zusammen und ist daher Unwahrheit.
GLAUBT SCIENTOLOGY AN REINKARNATION ODER AN FRÜHERE LEBEN?Die große Mehrheit der Weltbevölkerung glaubt an Reinkarnation. Erst in den letzten paar Hundert Jahren hat mit dem Aufstieg der Naturwissenschaften eine strikt materialistische Sichtweise begonnen, das Geistige zu verdrängen. Die traditionelle Definition des Ausdrucks Reinkarnation ist vor nicht allzu langer Zeit abgeändert worden. Das Wort bedeutet heute soviel wie „als andere Lebensform wiedergeboren werden“ (etwa in einem Tier, einem Insekt etc.), wohingegen die eigentliche Bedeutung ist: „wieder ins Fleischliche oder in einen anderen Körper hineingeboren werden“. Was also gemeinhin für Reinkarnation gehalten wird, ist ein genau umrissenes System und nicht Teil der Scientology. Die Kirche tendiert eher zu der anderen, ursprünglichen Definition. Heute haben viele Menschen in Scientology die Gewissheit, dass sie bereits vor diesem Leben gelebt haben. Sie werden frühere Leben genannt, nicht Reinkarnationen. Das Gebiet „frühere Leben“ ist in Scientology kein Dogma, aber im Allgemeinen erleben Scientologen während des Auditings frühere Leben und wissen dann, dass sie schon einmal gelebt haben. Die Vorstellung, dass man bereits vor der Identität des gegenwärtigen Körpers eine physische oder anders geartete Existenz hatte, ist nicht neu – aber aufregend. Es ist eine Tatsache, dass man keinen Fortschritt macht, wenn man die in früheren Leben angesammelten Aberrationen nicht in Ordnung bringt. Durch Scientology bekommt man die Möglichkeit, Verstimmungen und Aberrationen aus früheren Leben, die die Gegenwart negativ beeinflussen, in Ordnung zu bringen und dadurch frei zu werden und ein viel glücklicheres Leben zu führen. |